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Irene Scherer. Foto: wepubli.com 

 

Irene Scherer
Geschäftsführende Gesellschafterin
Talheimer Verlag Medienberatung und Consulting GmbH, Mössingen-Talheim

Irene Scherer ist Geschäftsführende Gesellschafterin des Talheimer Verlags. Der Verlag, der im Jahr 2013 sein 25-jähriges Jubiläum feiert, verlegt Sachbücher als auch biografische und autobiografische Bücher.

 

 

  

Beschreiben Sie sich bitte mit drei Worten.

Arbeiten macht mir Freude, ich bin umgänglich, einigermaßen klug und ein guter Gesprächspartner.

 

Was wollten Sie werden, als Sie jung waren? Haben Sie sich vorstellen können, dass Sie das machen, was Sie heute tun?

Als ich ungefähr 13 war, wollte ich Bundeskanzlerin werden. Das war damals einfach noch undenkbar, dass eine Frau soweit kommt. Habe ich dann aber irgendwann aufgegeben. Studiert habe ich dann Sozialpädagogik. Das war damals ein ganz neuer und innovativer Studiengang. Danach arbeitete ich in der offenen Jugendarbeit und in der Frauenbildungsarbeit. Nachdem ich merkte, dass das rechtliche Wissen insbesondere bei Frauen nicht sehr ausgeprägt war, habe ich dann noch mal Jura studiert.

 

Mit wem würden Sie gern mal Ihren Arbeitsplatz tauschen und warum?

Mit einer berufstätigen Frau in Teheran.

 

Nennen Sie bitte Ihr Lieblingsbuch oder Ihren Lieblingsautor.

Das Buch „Orient und Okzident" aus unserem eigenen Verlag. Da schreiben verschiedene Autoren über das Verhältnis von Europa und den arabischen Ländern, wie das europäische Bild von Arabien ist, wie es schon im 17. Jahrhundert geprägt wurde. Die Autoren diskutieren die Frage „wer hat eigentlich wo die Toleranz gelernt?. Ist es nicht eher so, dass die Toleranz nach Europa gekommen ist und nicht umgekehrt?" Ein sehr spannendes Buch und sehr aktuell.

 

Das Kurzinterview wurde auf der Frankfurter Buchmesse 2013 geführt.

 

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